| Der
Fahnenträger 2004 Bilder |
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| Tag. Innen. Thomas Krut- mann probt im Gebäude 9. Auf einem blauen Stuhl liegt Werkzeug bereit. Wozu? Woher kommt dieses Licht? Worauf steht er da? Und was sollen diese Kabel an seinem Kopf? |
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| Das ist die Fahne: 1-kw auf Stativ. Davor, an einem Mikro- phongalgen, eine Farbfolie befestigt. Weiter unten ein Ventilator, an den Dimmer des Scheinwerfers angeschlossen. Neben einem schönen, blät- terndem Geräusch wirft er far- bige Schatten über die gesam- te, lange Seitenwand. Der Mondschein geht wie ein lan- ger Blitz vorbei, und die reg- lose Fahne hat unruhige Schatten. Sie träumt; schreibt Rilke. |
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| Unser Festsaal. Der Raum ist der Star. Alte Scheinwerfer- elemente die schon bei Leni Riefenstahl zum Einsatz kamen, werden mit neuen Pars gefüllt nd in der Halle des Gebäde 9 verteilt. Die Linsenschliffe überlagern sich und bilden schraffierte Muster aus Licht und Schatten. Danach flieht der Cornet in den Park. Trifft die Gräfin. Geht mit ihr aufs Turm- zimmer. Alle Lichter gehen aus. Bis auf sechs rote Glühbirnen. Der Sex ist toll. Doch er runiert seine Karriere. |
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| Ein Lichtelement aus fünf Autoscheinwerfern. Es flackert dumm vor sich hin. Die Fahne brennt als Brandpaste A auf einem 3-Meter langen T-Träger. Das Publikum glotzt ins beru- higend lodernde Feuer. Dazu pfeift Ueli Jäggi das Deutsch- landlied (leider vom Band). Jemand zertritt eine Spieluhr. Ende. |
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