| Der
gesunde Raucher: Theo v.Gogh 2004 Konzept |
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Der niederländische Filmemacher Theo van Gogh wurde am 2.11. in Amsterdam auf offener Straße erschossen und erstochen, am Messer klebte das Bekennerschreiben. Er war auf dem Weg zu seiner Produktionsfirma, um die erste Fassung seines Dokumentarfilmes über den Rechtspopulisten Pim Fortuyn abzunehmen, den im Jahr 2002 das selbe Schicksal ereilte. Die Todesdrohungen gegen van Gogh bestanden seit seinem Kurzfilm Submission, der die Unterdrückung der Frauen im Islam thematisiert, und den er zusammen mit der Parlamentsabgeordneten Ayaan Hirsli Ali gedreht hatte. Die Umstände der Ermordung Theo van Goghs sind vertrackt: Ein Glaubensfanatiker ermordet einen krankhaften Provokateur (Leon de Winter am 29.11.). Hinzu kommt die Tatsache, dass der Täter in die niederländische Gesellschaft bereits integriert war, dass also die dem Mord folgende deutsche Diskussion um Leitwerte, Sprachunterricht und des Eides auf das Grundgesetz nur ein Scheingefecht ist. Es beleuchtet die Situation in Deutschland. Es geht um die Debatte der Leitkultur, um die versteckten Rassismen, die sich dahinter verbergen, um eine differenzierte Betrachtung des Islam, um die religiösen Grundlagen der deutschen Gesellschaft, die Lügen der Säkularisierung, aber auch um die Figur des Provokateurs in der Gesellschaft. Zu diesen Themen zeigen wir am 8. Dezember ab 21 Uhr Ausschnitte aus dem Werk Theo van Goghs, sowohl dem des Filmemachers, als auch dem des Kolumnisten. Es folgt die Diskussion der Situation in den Niederlanden und der Symptome, die durch van Goghs Ermordung in Deutschland ausgelöst wurden. |
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